Rund um den Pflegegrad gibt es viele Fragen. Dieser Beitrag ordnet ein, worum es grundsätzlich geht – und wo Sie verbindliche Auskünfte bekommen.
Worum es beim Pflegegrad geht
Ein Pflegegrad beschreibt, wie viel Unterstützung ein Mensch im Alltag benötigt. Betrachtet wird dabei nicht eine einzelne Diagnose, sondern das gesamte Bild: Beweglichkeit, Selbstversorgung, Umgang mit Belastungen und die Gestaltung des Alltags.
Der Pflegegrad ist die Grundlage dafür, welche Leistungen in Anspruch genommen werden können. Welche das im Einzelfall sind, hängt von der jeweiligen Situation ab.
Wie die Feststellung abläuft
Der Antrag wird bei der Pflegekasse gestellt. Anschließend findet eine Begutachtung statt, bei der die Alltagssituation besprochen und eingeschätzt wird. Es hilft sehr, wenn Angehörige bei diesem Termin dabei sind.
- Notieren Sie vorab, was im Alltag schwerfällt
- Halten Sie fest, wie oft Unterstützung nötig ist
- Sammeln Sie vorhandene ärztliche Unterlagen
- Beschreiben Sie auch gute und schlechte Tage ehrlich
Wer verbindlich weiterhilft
Verbindliche Auskünfte zu Einstufung und Leistungen geben die Pflege- und Krankenkassen sowie die anerkannten Beratungsstellen. Wir unterstützen Sie dabei, die richtigen Fragen zu stellen und sich zu sortieren.
Wenn Sie unsicher sind, wo Sie anfangen sollen: Melden Sie sich einfach. Wir gehen die Schritte gemeinsam durch.

